Honorarkonsul Klemens Gutmann mit dem Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet
Klemens Gutmann hat am 2. April 2026 in der Staatskanzlei Magdeburg den Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt erhalten. Die Auszeichnung würdigt sein langjähriges unternehmerisches und ehrenamtliches Engagement. Klemens Gutmann ist Mitbegründer der regiocom SE, die ebenso wie er selbst Mitglied im Business Club Luxemburg–Deutschland ist.
Der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, überreichte den Orden im Rahmen einer Feierstunde an insgesamt fünf Persönlichkeiten. In seiner Würdigung hob er die Bedeutung von Menschen hervor, die Verantwortung übernehmen, sich vor Ort engagieren und mit ihrem Wirken Impulse für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft setzen. Dieses Engagement, so der Ministerpräsident, beginne im unmittelbaren Umfeld und wirke weit über die Region hinaus.
Klemens Gutmann ist Mitbegründer der vor rund 30 Jahren entstandenen regiocom SE mit Hauptsitz in Magdeburg. Das Unternehmen beschäftigt heute europaweit mehr als 5.000 Mitarbeitende und ist das größte Familienunternehmen in Sachsen-Anhalt. Neben seinem unternehmerischen Wirken engagierte sich Gutmann 15 Jahre lang ehrenamtlich als Arbeitgeberpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und ist aktuell Vorsitzender des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) Sachsen-Anhalt. Darüber hinaus würdigte Ministerpräsident Schulze die Gründung und Stiftungsleitung des Französisch-Deutschen Gymnasiums „Pierre Trudeau“ sowie der angeschlossenen Grundschule. Ein weiterer Schwerpunkt seines Engagements ist die europäische Vernetzung: Als Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg trägt Klemens Gutmann zur Stärkung der Beziehungen zwischen Luxemburg und Sachsen-Anhalt sowie zum deutsch-luxemburgischen Austausch bei.
Der Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt wird jährlich für außergewöhnliche Leistungen im Dienst der Allgemeinheit verliehen. Seit den 1990er-Jahren wurden bislang nicht ganz 100 Bürgerinnen und Bürger mit dieser Auszeichnung geehrt.
Lesen Sie die Pressemitteilung der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt hier.